Ein Photovoltaik-Lead kostet in Deutschland je nach Anbieter, Herkunft und Exklusivität zwischen rund 20 und 170 Euro. Bei RegioScout liegt der Preis zwischen 60 und 170 Euro netto je Anfrage, abhängig von Menge und Verteilung. Die wichtigere Zahl ist aber eine andere: Was kostet Sie ein Auftrag, nicht ein Lead. Diese Seite erklärt beides.
Die Marktspanne 2026
Öffentliche Vergleiche von Lead-Anbietern nennen für gewerbliche PV-Leads eine Spanne von etwa 20 bis 120 Euro je Lead, für exklusive Leads eher ab 69 Euro aufwärts (Marktbeobachtung September 2026, Quellen am Ende der Seite). Am unteren Ende stehen Portal-Leads, die an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft werden. Am oberen Ende stehen exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen.
Dass die Spanne so breit ist, hat einen Grund: „Lead“ bezeichnet sehr unterschiedliche Dinge. Ein Formular-Datensatz ohne Prüfung und eine Anfrage, bei der jemand vor dem Haus stand und ein zweites Mal telefoniert hat, kosten in der Herstellung Welten. Der Preis spiegelt das.
Was bei RegioScout den Preis bestimmt
Preis je Anfrage bei RegioScout
- Spanne
- 60 bis 170 Euro netto je gültiger Anfrage
- Faktor 1: Verteilung
- Multi (bis zu vier Betriebe) am unteren Ende, Exklusiv (ein Betrieb) am oberen
- Faktor 2: Menge
- Höhere Abnahmemengen senken den Preis je Anfrage
- Photovoltaik oder Wärmepumpe
- gleicher Preis; Interesse an beidem wird nur einmal berechnet
- Angebot
- konkret für Ihr Gebiet im Beratungsgespräch, unverbindlich
Zwei Faktoren bestimmen, wo Sie in der Spanne landen. Erstens die Verteilung: Eine Multi-Anfrage geht an bis zu vier Betriebe einschließlich Ihres eigenen und ist entsprechend günstiger. Eine exklusive Anfrage bekommt nur Ihr Betrieb, dafür zahlen Sie mehr. Zweitens die Menge: Wer mehr Anfragen abnimmt, zahlt je Anfrage weniger. Regionale Unterschiede spielen im Preis keine Rolle; wo Scouts unterwegs sind, gilt dieselbe Logik.
Der konkrete Preis steht in Ihrem Angebot, nicht auf dieser Seite. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil er von Ihrer Menge und Ihrer Variante abhängt. Das Beratungsgespräch dauert etwa 30 Minuten und ist unverbindlich.
Was Sie nicht zahlen
- Keine Mindestlaufzeit. Sie zahlen je gelieferter, gültiger Anfrage.
- Keine Vorkasse im Standardmodell. Sie legen ein monatliches Budgetlimit fest. Gelieferte Anfragen werden zum Monatsende abgerechnet und zu Beginn des Folgemonats per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte eingezogen. Vorkasse über ein Guthaben ist als Alternative möglich.
- Keine Anfragen über Ihr Limit. Eine Anfrage wird nur zugeteilt, wenn ihr voller Preis im verbleibenden Budget des Monats Platz hat. Ist das Limit erreicht, stoppt die Zustellung automatisch.
- Keine fehlerhaften Datensätze. Nachweislich falsche Telefonnummern, nicht existente Adressen oder Fantasiedaten reklamieren Sie innerhalb von sieben Tagen; bei berechtigter Reklamation wird der Preis gutgeschrieben. Kein Reklamationsgrund sind dagegen Nichterreichen, fehlendes Kaufinteresse oder eine spätere Meinungsänderung des Eigentümers.
Warum der Preis je Lead die falsche Kennzahl ist
Angenommen, zwei Quellen liefern Ihnen Leads. Quelle A kostet 40 Euro je Lead, Quelle B 120 Euro. Auf den ersten Blick ist A dreimal günstiger. Ob das stimmt, wissen Sie erst, wenn Sie drei weitere Zahlen kennen: Wie viele Leads erreichen Sie überhaupt? Wie viele Gespräche werden zu Terminen? Wie viele Termine zu Aufträgen?
Die Rechnung dahinter ist einfach:
Kosten je Auftrag = Preis je Lead ÷ (Erreichbarkeitsquote × Terminquote × Abschlussquote)
Ein Beispiel mit frei gewählten Annahmen, nicht mit RegioScout-Zahlen: Quelle A mit 40 Euro, 50 % Erreichbarkeit, 30 % Terminquote, 25 % Abschluss ergibt 40 ÷ (0,5 × 0,3 × 0,25) = 1.067 Euro je Auftrag. Quelle B mit 120 Euro, 90 % Erreichbarkeit, 50 % Terminquote, 30 % Abschluss ergibt 120 ÷ (0,9 × 0,5 × 0,3) = 889 Euro je Auftrag. Der teurere Lead ist in diesem Beispiel der günstigere Auftrag. Mit anderen Quoten kippt das Ergebnis. Genau deshalb müssen Sie Ihre eigenen Quoten je Quelle messen. Wie Sie das anstellen und welchen Preis je Anfrage Sie sich leisten können, steht unter Kosten pro Auftrag statt pro Lead.
Was ein Lead sonst noch kostet: Zeit
Ein Lead, den niemand erreicht, kostet nicht nur seinen Preis, sondern die Zeit für fünf Anrufversuche. Ein Lead ohne dokumentierte Einwilligung kostet im schlimmsten Fall ein Bußgeld. Ein Lead, der an fünf Betriebe verkauft wurde, kostet den Berater ein Gespräch mit jemandem, der schon dreimal Nein gesagt hat. Diese Kosten stehen auf keiner Rechnung und sind bei günstigen Leads am höchsten.
Vom Preis zur Entscheidung
Wenn Sie Anfragen von RegioScout testen wollen, ist der Weg so: Beratungsgespräch, dort Variante (exklusiv oder Multi) und Testbudget festlegen, im Portal Liefergebiet und Übermittlungsweg wählen. Die Pilotphase läuft, bis das vereinbarte Budget erreicht ist; dann sprechen wir über die Qualität und die Fortsetzung. Für die Entscheidung zwischen den Varianten hilft Exklusiv oder Multi, für den Blick auf die Herkunft Haustür-Anfragen oder Online-Leads. Was in einer Photovoltaik-Anfrage steht und was vorher geprüft wurde, zeigt die Seite Photovoltaik-Anfragen.
Quellen der Marktspanne (abgerufen September 2026): Leadscraper: Gewerbliche PV-Leads kaufen, Anfragenfluss: Beste PV-Lead-Anbieter 2026, Leadfy: 5 beste Solar-Lead-Anbieter 2026. RegioScout-Preise: Kundenangabe, Stand September 2026.