Eine exklusive Anfrage bekommt nur Ihr Betrieb. Eine Multi-Anfrage geht an bis zu vier Betriebe, Ihren eingeschlossen. Exklusiv kostet mehr und verschafft Ruhe im Gespräch; Multi kostet weniger und verlangt Tempo. Welche Variante sich rechnet, hängt davon ab, wie Ihr Vertrieb arbeitet. Diese Seite hilft bei der Wahl, ohne eine Variante zu bevorzugen.
Die beiden Varianten
Exklusiv und Multi im Vergleich
- Exklusiv-Anfrage
- Vermittlung ausschließlich an Ihren Betrieb, keine Weitergabe an andere, auch nicht nachträglich
- Multi-Anfrage
- Vermittlung an höchstens vier Betriebe einschließlich Ihres eigenen
- Preis
- Multi am unteren Ende der Spanne von 60 bis 170 Euro netto, Exklusiv am oberen
- Festlegung
- im Beratungsgespräch; Änderung jederzeit per E-Mail oder telefonisch
- Kombination
- beide Varianten parallel möglich
Beide Varianten durchlaufen dieselbe Qualifizierung: Haustürgespräch, Einwilligung, Telefonprüfung. Der Unterschied beginnt erst bei der Zustellung. Und der Eigentümer weiß in beiden Fällen, was passiert: Er erhält eine E-Mail mit den Namen der Betriebe, die seine Anfrage bekommen haben.
Wann Exklusiv die richtige Wahl ist
Exklusive Anfragen passen zu Betrieben, deren Stärke die Beratung ist und deren Engpass die Zeit der Berater.
- Sie haben wenige Berater. Wenn jedes Gespräch eine Stunde Vorbereitung und einen Vor-Ort-Termin bedeutet, wollen Sie nicht gegen drei andere Betriebe antreten.
- Ihr Abschluss lebt von Vertrauen, nicht von Geschwindigkeit. Wer den Eigentümer als Einziger anruft, kann sich Zeit nehmen. Kein „Hat sich schon jemand bei Ihnen gemeldet?“.
- Sie rechnen in Kosten je Auftrag. Wenn Ihre Abschlussquote bei exklusiven Gesprächen deutlich höher liegt, kann die teurere Anfrage der günstigere Auftrag sein. Wie man das rechnet, steht unter Was kostet ein Photovoltaik-Lead?.
Der Nachteil: Sie zahlen mehr je Anfrage, und wenn Ihr Berater den Eigentümer nicht schnell erreicht, hat niemand sonst die Chance, das Interesse zu nutzen.
Wann Multi die richtige Wahl ist
Multi-Anfragen passen zu Betrieben mit einem schnellen, disziplinierten Erstkontakt.
- Sie melden sich innerhalb von Minuten. Bei Multi-Anfragen gewinnt oft, wer zuerst anruft. Wer eine Anfrage am Morgen sieht und am Nachmittag anruft, hat bei bis zu vier Empfängern schlechte Karten.
- Sie haben Kapazität für Volumen. Multi-Anfragen sind günstiger; bei gleichem Budget bekommen Sie mehr Gespräche. Das lohnt sich, wenn Sie die Gespräche auch führen können.
- Sie testen ein neues Gebiet. Wer erst herausfinden will, wie die Nachfrage in einer Region aussieht, kann mit Multi-Anfragen günstiger lernen.
Der Nachteil: Der Eigentümer spricht mit mehreren Betrieben, vergleicht Angebote und braucht länger für die Entscheidung. Ihr Angebot muss im Vergleich bestehen.
Der eine Wert, der die Wahl entscheidet
Rechnen Sie Ihre eigene Reaktionszeit ehrlich aus: die Zeit vom Eingang einer Anfrage bis zum ersten Anrufversuch, gemessen über eine Woche, nicht geschätzt. Liegt sie unter einer halben Stunde, auch abends und samstags, können Sie Multi-Anfragen gut nutzen. Liegt sie bei Stunden, weil Anfragen erst am nächsten Morgen gesichtet werden, ist Exklusiv die sicherere Variante. Denn bei Multi verlieren Sie nicht gegen RegioScout, sondern gegen die drei anderen Empfänger.
Beides kombinieren
Viele Betriebe fahren beide Varianten: exklusive Anfragen für das Kerngebiet, in dem die besten Berater sitzen, Multi-Anfragen für Randgebiete oder als Auslastungsreserve. Das Liefergebiet wählen Sie im Portal PLZ-genau, die Variante legen Sie mit uns fest. Das Budgetlimit gilt für beide zusammen; eine Anfrage wird nur zugeteilt, wenn ihr voller Preis noch ins Monatsbudget passt.
Was in beiden Fällen gleich bleibt
Die Qualifizierung, die Daten, der Einwilligungsnachweis, die Reklamationsregeln und der Zustellweg unterscheiden sich nicht. Auch der Grundsatz ist derselbe: Sie bekommen nur Anfragen aus den Postleitzahlen, die Sie beliefern. Wie eine Anfrage entsteht und was sie enthält, steht unter Wie RegioScout eine Anfrage qualifiziert.